headlines mm muehlenbaeckerMühlenbäckerei

Unsere Backwaren werden von Bäckermeister Georg Hagel in traditioneller Handwerkskunst ohne Verwendung von Hilfs- oder Zusatzstoffen in der hauseigenen Mühlenbäckerei selbst hergestellt. Geniessen Sie unsere hausgemachten Kuchen und frischen Brotspezialitäten aus der hauseigenen Mühlenbäckerei.

Das Mehl für unsere Backwaren beziehen wir von Müller Karl-Heinz Lethen aus der Klinkermühle, Bernhausen. Hier wird allerlei Bio-Getreide zu feinem Mehl für unsere Backwaren vermahlen. Seit 2010 sind wir ein Lehrbetrieb und bilden zurzeit einen Bäckerlehrling aus.

Dinkel, Einkorn & Emmer: neuer Trend, „altes“ Getreide

Der Öko-Landbau hat vielen alten Getreidearten aus der Familie des Weizens zum Comeback verholfen. Am bekanntesten und bei vielen Verbrauchern beliebt ist der Dinkel, eine alte Kulturform des Saatweizens. Noch im 19. Jahrhundert wurde in vielen Regionen Europas Dinkel angebaut; erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurde der Dinkel in allen Anbauregionen fast vollkommen verdrängt. In Deutschland ist heute Baden-Württemberg wieder die Hauptanbauregion für ökologisch erzeugten Dinkel. Dank seiner hochwertigen Inhaltstoffe und guten Backfähigkeiten eignet sich Dinkel sehr gut zur Herstellung von Brot und Backwaren.

Zu den ältesten Kulturpflanzen Europas gehören die Urgetreide Einkorn und Emmer. Sie haben ihre Bedeutung für die menschliche Ernährung heute fast gänzlich verloren, wurden aber im ökologischen Landbau als unverfälschte, genetisch wertvolle Getreidearten wieder entdeckt. Da ihr Anbau nicht im großen Stil erfolgt, sind Einkorn und Emmer keine Massenware. Emmer eignet sich mit seinem hohen Kleberanteil (Getreideeiweiß) besonders für Feingebäcke, Brote aller Art sowie zur Herstellung eifreier Nudeln. Einkorn hat einen leicht nussigen Geschmack, enthält ebenfalls viel Protein und zusätzlich Carotinoide ( Quelle: bio-mit-gesicht.de )

Warenkunde Getreide

Weizen Die Ansprüche des Weizen an Klima, Boden und Wasserversorgung sind hoch. Man unterscheidet grundsätzlich in Weich- und Hartweizen. Hartweizen wird zu Grieß und Teigwaren verarbeitet. Der wichtigster Verwendungszweck von Weichweizen ist die Herstellung von Brotmehlen. ( Quelle: klinkermuehle.de)

Dinkel Die Urform des Weizens ist der Dinkel. Das robuste und anspruchslose Getreide verträgt raues Klima und ist resistent gegen Krankheiten. Das "Schwabenkorn" bleibt ertragsmäßig hinter dem Weizen, wird heute aber wieder verstärkt angebaut. Die Verarbeitung von Dinkel ist aufwendig. Das Dinkelkorn ist mit dem Spelzen fest verwachsen und muss auf dem Gerbgang entspelzt werden. Dinkelprodukte werden gern als Alternative bei Weizenunverträglichkeit genommen. Dinkel ist jedoch nicht glutenfrei. (Quelle: klinkermuehle.de)

Einkorn Einkorn ist die zierlichste unserer Getreidearten. Die Halme sind sehr dünn, die Ähren klein und flach. Die so genannte Ährenspindel trägt die Körnerfrüchte – dort sitzt in den Ährchen jeweils immer nur ein Korn, daher rührt auch der Name Einkorn. Einkorn ist eines der weltweit ältesten Getreide und sehr eiweißreich. Ein großer Nachteil ist sein geringer Ertrag.

Emmer Emmer ist ein Zweikorn – bei ihm sitzen zwei Körner einander gegenüber in den Ährchen. Auch Emmer ist ein uraltes Getreide, das von Beginn an kultiviert wurde, er gehört zu den ältesten Arten der Welt. Emmer ist anspruchslos und gedeiht auch auf steinigen Böden und selbst bei Dürreperioden. Der Eiweißgehalt des Emmers ist hoch, wegen geringer Ertragsdichte wird der Emmer in unseren Breiten kaum mehr angebaut.